Aufgrund der häufigen Mitteilung von frustrierten Hunde-Patientenbesitzern mit möglicher „IBD“ (Inflammatory Bowel Disease) oder IGOR (Inflammatory Gastro Oesophageal Reflux) ihres Hundes sowie oft auch fatalen Krankheitsverläufen wurde diese einerseits informative, andererseits auch wissenschaftlich motivierte Internetseite ins Netz gestellt. Sie soll die erfahrungsgemäß häufig im Internet um Rat suchenden Betroffenen für die IBD, den IGOR des Hundes sensibilisieren und möglichst vielen unserer vierbeinigen Patienten durch eine sich stetig verbessernde Erfahrungsvermittlung Hilfe verschaffen. Die dieser Seite hinterlegte CIBDAI*-Datenbank verfügt derzeit über gut 4000 erfasste Fragebogen-Fälle hilfesuchender Hunde-Besitzer.

Der Autor zur Begrifflichkeit der „IBD“ des Hundes (Inflammatory Bowel Disease): engl. Bowel heißt Darm/Eingeweide, nicht aber einschränkend „Dickdarm“.

Bowel“ wird vom Autor als Oberbegriff für den gesamten Darm angesehen, so wie linguistisch, aber auch mittlerweile für ihn deduktiv logisch.

Der Autor fasst unter „IBD“ des Hundes wie folgt zusammen:

a) die „klassische IBD“, den Dickdarm betreffend, Symptomatik s. u.

b) den „IGOR“, Magen/Dünndarm = Oberbauch betreffend, Symptomatik s. u.

Diese beiden Symptomenkomplexe sind nach Auffassung des Autors individuelle Spielarten der „IBD“ je nach Manifestation im oberen oder unteren Darmabschnitt.

Das Wissen um die schwierige und schillernd wechselhafte Symptomatik der psychosomatischen IBD des Hundes erweitert sich andauernd und wird – automatisiert – über den notwendigerweise sich entwickelnden Fragebogen betreut. Das heißt, am Ende des ausgefüllten Fragebogens erhalten Sie eine Verdachtsdiagnose, die die tierärztliche Untersuchung vor Ort nicht ersetzt und tierärztlich abgesichert werden sollte/muss. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine individuelle Beratung in diesem Rahmen nicht erfolgen kann und einen Tierarztbesuch nicht ersetzen will und kann. Für eine individuelle tierärztliche Beratung können Sie an entsprechender Stelle ein kostenpflichtiges online-Ticket ziehen.

Die typische Symptomatik von IBD/IGOR tritt individuell üblicherweise nicht unbedingt im Vollbild der im Folgenden geschilderten Einzelsymptome auf und ist über sporadische Langzeitbeobachtungen zu generieren. Genau das aber macht deren Erfassung so schwierig oder wissenschaftlich so spannend…

IBD und oder IGOR können bei jedem Hund vorkommen, auffallend häufig aber bei zwei Hunde-Gruppen:

a) gemäß ihrem Pédigrée als anamnestisch belegt „unterforderte/arbeitslose Arbeitshunde“ anzusehende Hunde wie z.B. Golden/Labrador Retriever, Australien Shepherd, Border Collie, West Highland White Terrier, Jack Russel Terrier oder psychisch überforderte ehemalige Tierheimhunde aller Rassen

b) sehr menschennah gehaltene Miniaturhunde (Havaneser, Chihuahua, Pekingesen…)

jeder Altersklasse.

Die übliche symptomatische Behandlung der Magen-Darmsymptome mit z.B. Antibiotika, PP-Inhibitoren und oder Kortikoiden schafft -wenn überhaupt- nur vorübergehend Besserung. Das im Zentrum einer evidenten Therapie stehende Mikrobiom wird dadurch nachweislich eher geschädigt. Beim genetisch nahe verwandten Menschen gibt es diesbezüglich bereits reichliche Informationen.

Die Schübe/Zyklen der „Magen- und oder Darmkrisen“ nehmen mittelfristig an Intensität und Häufigkeit zu. Mikroorganismen-Fehlbewuchs, Dysregulation des Immunsystems oder Nahrungsallergene provozierten ganz offensichtlich diese Art der weit verbreiteten chronisch-wiederkehrenden Magen-/Darmentzündungen mit folgenreicher Gesamtbeteiligung des gesamten Patienten psychisch wie physisch…

* CIBDAI = Canine IBD Activity Index, stark modifiziert basierend auf : Breuer, E. M. 2007: Blutig-schleimige Durchfälle beim Hund: Ein Therapiekonzept, VETimpulse. 16.Jg. Ausg.18, S.4
Jergens, A.E. & Schreiner, C.A. 2003 A scoring Index for Disease Activity in Canine Inflammatory Bowel Disease. J Vet Intern Med. 17: 291-297.

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